Christoph Enzenhofer

Orgelbaumeister mit Leib und Seele.

Christoph Enzenhofer

Ich wurde am 8.4.1949 in Rankweil als drittes Kind des Schuhmachermeisters Alfred Enzenhofer und dessen Gattin Maria geboren.

Meine Eltern wohnten in gut bürgerlichen Verhältnissen in Feldkirch Altenstadt.

Besuch der Volksschule in Altenstadt, drei Jahre Gymnasium; Beendigung der Pflichtschulzeit.

Dem Wunsch der Eltern nach einer weiterführenden Schule stimme ich nicht zu.

Gegen den Willen der Eltern Lehre bei Josef von Glatter-Götz (Rieger-Orgelbau, Schwarz-ach, Vlbg.)

Die erste Zeit der Lehre verbringe ich mit sägen und hobeln, mit Schreinerarbeit unter den Fittichen eines sudetendeutschen Meisters. Ich habe vorerst wenig Freude damit. Später komme ich zur Intonation, wo meine Musikalität entdeckt wird.

Die nächste Station ist Stuttgart. Bei zwei kleinen sehr guten Orgelbaumeistern (Johannes Rolf und Lukas Fischer) gibt es viel zu lernen.

Die Rückkehr zu Rieger-Orgelbau macht  mich nicht glücklich. Der große Betrieb ist nicht meine Welt. Unzufriedenheit,

Orientierungslosigkeit macht sich breit.

Abendmatura in Graz; Depression.

Rückkehr nach Vorarlberg.

Bei der Firma Mayer in Feldkirch erste Planungsarbeiten, Entwürfe, Zeichnungen

Ich entdecke wieder meine Liebe zum Orgelbau.

Bei Albiez in Lindau ( Deutschland ) Tätigkeit als Werkmeister, Organisation und Planung.

Es reift in mir der Entschluss selbstständig zu werden und einen eigenen Weg zu gehen.

Meisterprüfung 1978 in Wien.

Seit 1. Mai 1978 bin ich selbstständiger Orgelbaumeister in Bludesch Vorarlberg.

Werkverzeichnis
  1. Meisterstück, 14 Register, II/P, Kirchenmusikschule in Rottenburg am N. Deutschland
  2. Grünmettstetten, Deutschland, 16 Register, II/P
  3. Obertalheim, Deutschland, 24 Register, II/P
  4. Lustenau-Hasenfeld, 18 Register, II/P
  5. Batschuns Bildungshaus, Positiv, 5 Register, geteilte Schleifen
  6. Wien Kath.Hochschulgemeinde,  Positiv, 5 Register, geteilte Schleifen
  7. St.Gerold, Chorpositiv, Positiv, 5 Register, geteilte Schleifen
  8. St.Gerold, Muttergottesorgel, 38 Register, III/P
  9. St.Stephano, Toskana, Holzpfeifenpositiv, 6 Register, geteilte Schleifen
  10. Raggal, 20 Register, II/P
  11. Fritzens, Tirol, 23 Register, II/P
  12. Kath.Kirchenmusikreverat Innsbruck, Holzpfeifenorgel, 7 Register, II/P
  13. Batschuns, Holzmeisterkirche, 22 Register, II/P
  14. Bregenz, Nepomukkapelle, Orgelpositiv, Holzpfeifen, 4 Register
  15. Konservatorium der Stadt Wien, Truhenorgel, Holzpfeifen, 4 Register, geteilte Schleifen
  16. Levis, St.Magdalena Kapelle, Truhenorgel, Holzpfeifen, 4 Register, geteilte Schleifen
  17. St.Gerold, Truhenorgel, Holzpfeifen, 4 Register, geteilte Schleifen
  18. Johannes Hämmerle, Holzpfeifenorgel mit Principal 8’, kurze Octave, 415HZ/440HZ
  19. Röns Restauration Neumann Orgel
  20. Otto Barwart, Holzpfeifenorgel, 7 Register, II/P
  21. Kloster Mehrerau, Studentenkapelle, 14 Register, I/P, Manual mit geteilten Schleifen
  22. Ludesch, Generalüberholung  einer Mayer Orgel aus dem Jahr 1982, 18 Register, II/P
  23. Krieglach, Steiermark, 28 Register, II/P
  24. Damüls, Vorarlberg, Restauration, Erstlingswerk von Anton Behmann
  25. Eltendorf, Burgenland, 20 Register, II/P
Orgeln im Auftrag
  1. Sonntag, Vorarlberg, 17 Register, II/P
  2. Vöcklabruck, Oberösterreich, 28 Register, II/P
  3. Feldkirch, Vorarlberg, Truhenorgel

© Christoph Enzenhofer Orgelbau
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