Orgelbaumeister mit Leib und Seele.
Ich wurde am 8.4.1949 in Rankweil als drittes Kind des Schuhmachermeisters Alfred Enzenhofer und dessen Gattin Maria geboren.
Meine Eltern wohnten in gut bürgerlichen Verhältnissen in Feldkirch Altenstadt.
Besuch der Volksschule in Altenstadt, drei Jahre Gymnasium; Beendigung der Pflichtschulzeit.
Dem Wunsch der Eltern nach einer weiterführenden Schule stimme ich nicht zu.
Gegen den Willen der Eltern Lehre bei Josef von Glatter-Götz (Rieger-Orgelbau, Schwarz-ach, Vlbg.)
Die erste Zeit der Lehre verbringe ich mit sägen und hobeln, mit Schreinerarbeit unter den Fittichen eines sudetendeutschen Meisters. Ich habe vorerst wenig Freude damit. Später komme ich zur Intonation, wo meine Musikalität entdeckt wird.
Die nächste Station ist Stuttgart. Bei zwei kleinen sehr guten Orgelbaumeistern (Johannes Rolf und Lukas Fischer) gibt es viel zu lernen.
Die Rückkehr zu Rieger-Orgelbau macht mich nicht glücklich. Der große Betrieb ist nicht meine Welt. Unzufriedenheit,
Orientierungslosigkeit macht sich breit.
Abendmatura in Graz; Depression.
Rückkehr nach Vorarlberg.
Bei der Firma Mayer in Feldkirch erste Planungsarbeiten, Entwürfe, Zeichnungen
Ich entdecke wieder meine Liebe zum Orgelbau.
Bei Albiez in Lindau ( Deutschland ) Tätigkeit als Werkmeister, Organisation und Planung.
Es reift in mir der Entschluss selbstständig zu werden und einen eigenen Weg zu gehen.
Meisterprüfung 1978 in Wien.
Seit 1. Mai 1978 bin ich selbstständiger Orgelbaumeister in Bludesch Vorarlberg.
Werkverzeichnis
- Meisterstück, 14 Register, II/P, Kirchenmusikschule in Rottenburg am N. Deutschland
- Grünmettstetten, Deutschland, 16 Register, II/P
- Obertalheim, Deutschland, 24 Register, II/P
- Lustenau-Hasenfeld, 18 Register, II/P
- Batschuns Bildungshaus, Positiv, 5 Register, geteilte Schleifen
- Wien Kath.Hochschulgemeinde, Positiv, 5 Register, geteilte Schleifen
- St.Gerold, Chorpositiv, Positiv, 5 Register, geteilte Schleifen
- St.Gerold, Muttergottesorgel, 38 Register, III/P
- St.Stephano, Toskana, Holzpfeifenpositiv, 6 Register, geteilte Schleifen
- Raggal, 20 Register, II/P
- Fritzens, Tirol, 23 Register, II/P
- Kath.Kirchenmusikreverat Innsbruck, Holzpfeifenorgel, 7 Register, II/P
- Batschuns, Holzmeisterkirche, 22 Register, II/P
- Bregenz, Nepomukkapelle, Orgelpositiv, Holzpfeifen, 4 Register
- Konservatorium der Stadt Wien, Truhenorgel, Holzpfeifen, 4 Register, geteilte Schleifen
- Levis, St.Magdalena Kapelle, Truhenorgel, Holzpfeifen, 4 Register, geteilte Schleifen
- St.Gerold, Truhenorgel, Holzpfeifen, 4 Register, geteilte Schleifen
- Johannes Hämmerle, Holzpfeifenorgel mit Principal 8’, kurze Octave, 415HZ/440HZ
- Röns Restauration Neumann Orgel
- Otto Barwart, Holzpfeifenorgel, 7 Register, II/P
- Kloster Mehrerau, Studentenkapelle, 14 Register, I/P, Manual mit geteilten Schleifen
- Ludesch, Generalüberholung einer Mayer Orgel aus dem Jahr 1982, 18 Register, II/P
- Krieglach, Steiermark, 28 Register, II/P
- Damüls, Vorarlberg, Restauration, Erstlingswerk von Anton Behmann
- Eltendorf, Burgenland, 20 Register, II/P
Orgeln im Auftrag
- Sonntag, Vorarlberg, 17 Register, II/P
- Vöcklabruck, Oberösterreich, 28 Register, II/P
- Feldkirch, Vorarlberg, Truhenorgel